Gerichtsgutachten


gerichtsgutachten

Als EDV-Sachverständiger erstelle ich im Auftrag von Gerichten oder der Staatsanwaltschaft Gutachten, die als Sachverständigenbeweis in Straf- oder Zivilverfahren verwendet werden. Die Abrechnung von Gerichtsgutachten erfolgt gemäß Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG).

 

Öffentliche Aufträge nach JVEG

Diese Aufträge werden im Auftrag eines Gerichts oder der Staatsanwaltschaft ausgeführt. Sachverständigenbeweis wird im Zivilprozess von den Verfahrensparteien (Rechtsanwälten) eines Rechtsstreits beantragt und dann über das Gericht über einen vorgeschlagenen oder durch die IHK benannten Sachverständigen zur Umsetzung gebracht. Wenn der Auftraggeber das Gericht ist, wird für den Sachverständigen ein Beschluss mit Feststellungsfragen erlassen. Der so genannte Beweisbeschluss formuliert den Auftragsgegenstand für den Sachverständigen.

Bei Staatsanwaltschaften (Ermittlungsverfahren) oder Strafverfahren wird der Auftrag an den Sachverständigen entweder durch die ermittelnden Beamten, dem Staatsanwalt oder dem Richter mitgeteilt.

Das Honorar richtet sich nach individuellen Vereinbarungen oder üblicherweise nach dem "Zeugen und Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz" (JVEG) und wird im Wesentlichen entsprechend den aufgewendeten Stunden und der Honorargruppe berechnet.

Gerichtsgutachten werden unter anderem benötigt zur:

  • Beweissicherung
  • Feststellung behaupteter Fehlerbilder
  • Beurteilung festgestellter Fehler
  • Kostenfeststellung der Schadensbeseitigung
  • Ursachenermittlung
  • Erläuterung technischer Sachverhalte in Gerichtsterminen
  • Beratung bei Beschlagnahmen